03.08.17 – 04.08.17 Sicherheitstraining Annecy

Sonntag war tagsüber erst mal intensive Theorie angesagt.
Abends gab es dann noch einen tollen Besichtigungsflug, bei dem es bei mir sogar thermisch wurde und ich mich auf 1566 Meter, immerhin 400 Meter über den Startplatz, aufdrehen konnte. Bei echt vollem Luftraum, in meinem Thermikbar waren gut 30 weitere Schirme, konnte ich ein bisschen den tollen Blick über die französischen Alpen genießen.

 

Montag ging es nach dem Wetterbriefing mit Ferdinand auf den Berg. Ferdinand ist ausnahmsweise als weiterer Trainer hier. Er ist neben Strekenflugmeister auch noch Testpilot beim Gleitschirmhersteller Nova. Er kann nicht nur fliegen, auch das Wetter kann er gut erklären.

Mein erstes Manöver über dem See war der auf 180 Grad wegdrehende Klapper. Der war ganz ok.

Beim zweiten Flug unterschieden sich meine Ansicht von schön stark von der meines Trainers Jürgen im Boot. Ein auf 360 Grad wegdrehender Klapper. Beim ersten Klapper redete ich wieder mit mir und allem, was da so in der Nähe war. Kaum hatte ich alles in meinem Kopf nach der Karusellfahrt sortiert, sagte Jürgen am Funk: „weils so schön war gleich nochmal“.

Ich dachte: „Ist da möglicherweise ein anderer Pilot am Himmel, den er meint?“ Er sagte nur: „Ralph, schmeiss Dich nach innen, das er richtig dreht“. Und ab ins Karussell. Ich hatte beim Fliegen noch nie soviel Waser im Blick gehabt, so stand mein Schirm auf der Nase. Aber ich fing ihn ab. Zwar etwas gemogelt, wie das Video zeigt. Ich hatte heimlich schon vorher den Klapper geöffnet. Heimlich fand das aber nur ich.

Dienstag ging ea auf Strecke. Ferdinand hat uns in die Seerunde eingewiesen. Da freute ich mich schon drauf und berichte,

Euer Ralph

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