27.06. – 07.07.16 – kleine Deutschlandreise 2

Heute geht es Richtung bayrischen Wald. Bei super Wetter übernachten wir erst mal am Ortsrand von Kraiburg. Morgens geht es nach leckerem Kaffee am Bach in der Sonne bis nach Freyung. Am dortigen Stellplatz am Ortsrand müssen wir zwar 5 Euro pro Nacht bezahlen, dafür bekommen wir aber echt tolle Tips wo wir morgen unbedingt hinwandern sollen.

FreyungDen Abend verbringen wir mit Grillen und danach schauen wir nochmal am Volksfest vorbei.

 

 

 

Tja, wir brauchten 5 min um alles zu sehen, für die Einheimischen ist es aber ein dermassenes Highlight, dass viele Geschäfte und auch Restaurants während des einmal im Jahr stattfindenden Festes geschlossen haben oder aber eher schliessen. Dank Grill im Auto aber ja kein wirkliches Problem.

Freyung-WandernAm Morgen gehts dann ca 17 km am kleinen Fluss durch den Wald endlang wandern. Romantik und Natur pur! Das war eine echt coole Tour und bei diesem heissen Wetter ging es nicht besser. Abends hatte das erste Restaurant wegen des Festes geschlossen und das zweite haben wir nach 3 km zu Fuss erreicht. Ich fand, ca 22 km am Tag reicht, daher verkniffen wir uns den erneuten Volksfestbesuch (also 5 Minuten gespart ).

Da Tessa in München verabredet ist, gibt es nochmal eine Visite in der Münchner Wohnung und dann starten wir erneut Richtung Osten. Diesmal ist die erste Nacht in Vilsbiburg, was nett anzuschauen ist. Und dann kommt ein echtes Highlight, Landshut.

LandshutWir stehen für einen Euro pro Tag direkt an der Isar. Hier beginnt eine ca 3 km lange Biergarten, Caffee, Restaurantmeile. Die Leute sitzen zusammen mit uns in der Sonne am Fluss und mit einem leckerem Wein vor uns geniessen wir unser Leben. Das könnte für meinen Geschmack noch ca 50 Jahre so weitergehen. Morgens packen wir die Fahrräder aus und fahren mal ein paar Stunden an der Isar lang.  Abends Italien – Deutschlandspiel im Inselrestaurant anschaun – spannend und so kalt, dass wir nach der ersten Halbzeit lieber in die Schnecke umgezogen sind… Da konnte manauch besser mitfiebern

Landshut1Nachmittags gehts in die Landshuter Innenstadt, in meinen Augen ein Knaller. Eine Stadt, die sowohl die Flussauen als auch die Innenstadt so kultiviert, haben wir selten gesehen. Leider können wir nicht alle Kaffees probieren, ich habe nur zwei Schachtel Blutdrucktabletten mit. Kommen wir halt wieder!

 

 

Nun gehts in den Nationalpark Bayrischer Wald. Übernachten soll für Wohnmobile lt. Internetberichten schwer sein. Also fragen wir bei dem Gasthof, in dem wir lecker gegessen haben und schlafen auf seinem Parkplatz. Morgens gehts in das Tierfreigelände Lusen,echt toll.

Braunbaer

2 junge Braunbären baden mit ihrer Mutter vor unseren Augen

und Elchein Elchbaby grasst neben seiner Mutter.

 

 

Das war schon wieder ein gelungener Tag, und das in Deutschland, mein Weltbild wackelt.

Weiter gehts nach Straubing. Meine Erinnerung bestand noch aus der Motorradrennerei. Beim Briefing vor dem Flugplatzrennen werde ich nie vergessen, wie der Rennleiter sagt, „so Buam, heute fahren wir ausnahmsweise mal schnell und in die gleiche Richtung, was meints ihr?“. Ich dachte mir, “ tja hier in Bayern ist es halt ganz anders als in der restlichen Welt. Aber cool sans scho, die Bayern.“
Wir übernachten auf dem Grossparkplatz „Langer Hagen“ und werden von Anastasia, die dort in einem Zelt ein Konzert gibt, in den Schlaf gesungen. Straubing hat neben dem Flugplatz mit coolen Rennleitern auch eine echt nette Innenstadt.Straubing

Morgens ging ein bisschen an der Donau wandern Straubing

und dann Straubinger Sonne tanken.

 

 

 

Tagsdrauf gings nach dem Joggen Richtung Augsburg. In Friedberg bei Augsburg gibt es einen bewirtschafteten See, mit Wasserskianlage. WasserskiHier haben wir erst ein paar Stunden bei Cappuccino und Weissbier den Wasserskifahrern zugeschaut und dann lecker gegrillt und

 

 

Feuer

danach ein bisschen Lagerfeuer aus herumliegenden Ästchen gemacht. Dabei haben wir Island beim Fussball in der Schnecke zugeschaut. „Schee wars“, wieder wie der Bayer sagt.

 

 

Morgens wurde Schneckes Dichtigkeit überprüft (also die Vorsorgeuntersuchung für Wohnmobile) und dann gings wieder zurück nach München.

Tessa und ich hat die Tour so gefallen, dass es eine Fortsetzung gibt, also geht es auch hier im Blog weiter.

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