20.07.15 -es wird konkreter-

Wie wird mein Leben mit Tessa?

Genau wie vorher, nur besser!

Sie findet ihre Arbeit gerade spannend und möchte die noch ein bischen „genießen„. Sie hat hart für Ihr Projekt gearbeitet und gekämpft, daher bleibt sie in München. Wir führen also  weiter eine Wochenendehe. Ich bringe die Wohnung dann Freitags immer dicht an den Flughafen.

Also besuchen wir mal ein paar Wohnmobilhersteller. Aus den drei Besuchen kristallisiert sich heraus, ein teilintergiertes Wohnmobil ist komfortabel, aber auffällig. Und das entsprach irgendwie nicht meinem Traum. Denn ich habe vor, ein europäisches Gesetz für mich zu nutzen. Das heißt:

ich darf überall eine Nacht

„ZUR WIEDERHERSTELLEN DER FAHRTÜCHTIGKEIT“

stehen. Und je unauffälliger ich bin, je besser.

Also muss mein Wohni unauffällig, aber autark sein. Es wird ein Kastenwagen!

Nun zur Größe:  6 Meter länge ist das Maximum, ich möchte auch in kleinen Straßen fahren und vor allem parken können.

Und dann hat Tessa einen „Knaus 500“ im Internet gefunden. Der hat ein Hub Bett und ein Querbett. Aber der wurde erst auf der Messe vorgestellt. Das einzige Auto steht in Freiburg. Das sind von München 500 km Entfernung. Aber in Augsburg steht ein Auto beim Händler mit Hub Bett, so wie der Knaus, aber sonst hat er nicht die richtigen Masse. Wie „fühlt“ sich so ein Auto an?  Auf nach Augsburg.

Beim Händler haben wir festgestellt, ein Hub Bett ist es nicht, aber es gibt einen 6 Meter langen Zweisitzer. Der ist super.

Wir konfigurieren mal einen unverbindlich als 5,4 Meter langen. Der wird schön. Auch Tessa ist begeistert. Er passt ins Budget. Beim Zusammenstellen am Schreibtisch des Händlers denke ich noch,  „Tessa ist echt spontan, hat nichts dagegen das ich gleich unterschreibe, na gut“.

Hinterher sagt sie mir, sie habe das gleiche von mir gedacht.

So, jetzt haben wir ein Wohni.

Während der Wartezeit konfigurieren wir virtuell die Ausstattung. Tessa Geschirr und Stauraum, ich die Technik. Als das erste Zubehör in München ankommt, bekomme ich Angst. Hätten wir lieber einen 12 Meter Kastenwagen kaufen sollen?  Wäre ein 40 Tonner dafür besser geeignet? Wir beschließen das restliche Zubehör erst zu kaufen, wenn unser Auto da ist.

Technisch reift es auch. Internet muss sein. DSL wäre toll, nur die übliche Infrastruktur hat Haken, genauer Knoten. Falls ich nicht die selbe Strecke zurückfahre wie hin, funktioniert ein Kabel eher schlecht.
Also vileicht ein Satellit. Dann fahre ich halt mit einem Ü-Wagen durch die Gegend. Die Schüssel muss min 85cm Durchmesser haben. Wow, wenn ich da am Straßenrand meine Blog schreibe, denken die Leute bestimmt, das Fernsehen ist da, auch blöd.
Also 3G oder besser LTE. Aber das geht nicht überall. Aber es gibt eine Kombination aus „freies Wlan abgreifen“ so wie es auf Schiffen gemacht wird und „LTE Antenne“. Man kann das WLAN Signal etwas verstärken (darf man aber nicht) und kann so Strecken von einigen Kilometern überbrücken. Auf dem Land oder in den Bergen ist das kein Problem, nur in Bereichen, wo auch andere ein WLAN betreiben,  geht das nicht. Wenn ich meins „aufblase“ sind die anderen WLANs weg. ( ich mach sie platt, ein Panzer muss ja auch nicht zwangsläufig im Stau anhalten). Und das merken die Leute und unsere Staatsmacht recht schnell. Demanch hängt die Geschwindigkeit und Menge der auftauchenden Polizisten direkt mit der Menge der nicht mehr funktionierenden WLANs zusammen. Also ist etwas Feingefühl angesagt. „Schaun mir mal“, wie der Münchner  sagt.

Die Antenne ist gleich zum Hersteller geschickt worden.  Jetzt brauche ich eine viel kleinere Schüssel für Fernsehen und Radio.

24.6.15 Das Auto wir geboren und am 29.6.15 habe ich den Brief im Briefkasten und lasse es am 2.7.15 zu. Tessa und ich treffen uns am 3.7. in Augsburg und holen es nach München, wow, das ist toll!!!!!!!!

hinten zu
hinten zu
Hinten mit Blick ins Schalafzimmer und den Keller
Hinten mit Blick ins Schalafzimmer und den Keller
vorne
vorne
Leben am Strassenrand München
Leben am Strassenrand München

 

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