Gestern wollte ich eigentlich den Weihnachtsmarkt Kaisersberg bei Colmar besuchen.
Kurz hinter Colmar stellte ich dann gegen 16:30 Uhr fest,
dass das Abblendlicht an meiner Schnecke auf beiden Seiten ausgefallen war.
Beim genauerem Blick auf dem Parkplatz bestätigte sich,
dass ich nur noch Standlicht und Fernlicht als Frontbeleuchtung zur Verfügung hatte.
Da mir die Streitkultur der Franzosen bekannt war,
hielt ich das Fernlicht in der Urspungsversion für eine nicht perfekte Alternative.
Das Standlicht reichte aber definitiv nicht für eine schneller Fahrt als 5 km/h,
was die 60 km zurück nach Freiburg eher lang gestalten lassen würde.
Nach einer kurzen, etwas gestressten, Pause fiel mir dann ein,
dass ich ja ein Luftfahrwerk hatte,
was über eine Elektronik einzelne Räder ein- und ausfedern konnte.
So senkte ich die Frontachse auf den minimalen Federweg ab
und hob die Hinterachse auf das Maximum an.
Damit hatte das Auto zwar wieder „etwas freundlicheres“ Licht,
aber das Fahrwerk einer Postkutsche.
Nun stellte ich noch die Leuchtweitenregulierung auf maximale Beladung ein,
sodass zumindest der Großteil der entgehenden Autos
die Zornesausbrüche durch wildes aufblenden zurückhalten konnte.
Nach ca. einer Stunde war ich wieder in Freiburg, zugegeben eher tiefenverspannt.
Es zeigte sich wieder, egal ob ich mich,
vor allem meinem Kopf, im technischem Service befinde oder sonst etwas anstelle,
mein Leben bleibt weiter interessant.
Daher berichte ich bestimmt weiter darüber auf diesem Kanal,
also schaut bei Interesse gerne mal wieder vorbei,
Euer Ralph