12.2.20 – 13.2.20 Aufwärmen

Nach einer ruhigen Nacht und lecker Espresso in der Bar nebenan,
bin ich erst noch ein bisschen durch Camogli, wie von Walter empfohlen, gewandert.
Dann ging es, wie von meinem Entscheidungsfinder gewünscht,
Richtung Ost, wo ich kurz hinter Genua direkt am Wasser in der Sonne wohnte.

Hier stellte ich fest, dass meine Sonnenkollektoren keinen Strom liefern.
Den Booster für die Lichtmaschine habe ich noch nicht installiert.
Leider hatte ich mein Multimeter auch nicht dabei, was mich verstandlos macht.

Laut Wetterprognose sollte es bewölkter werden, also Plan B.

Aber erst mal ging es abends mit meinem Kneipenfahrrad ca. 3 km entfernt lecker Fisch essen.
Danke Tripadviser!
Beim Essen arbeitete ich Plan B aus,
Computer für die Karten und Telefon für das Wetter waren dabei.
Ich kam mir vor wie ein moderner Nautiker.
Bei einer Fahrzeit von 4 Stunden bei 80 km/h sollte der Batterie die restlichen 70% nachgeladen sein.
Das mit dem Wetterbericht korreliert kam der Lago di Como als nächstes Ziel heraus.

Ich fuhr nachts noch ein paar Kilometer auf die Autobahn und nächtigte auf einer Raststätte.

In Como an der Mautstation kam dann der Schock.
Ich suchte wie gewohnt die vollautomatische Kasse und konnte sogar „Deutsch“ als Sprache wählen.
Also Beleg aus Genua rein und dann sagt mir die blöde Maschine

„Fahrzeit zu lang, ein Operator meldet sich bei Ihnen“

und der Computer ging aus.

Also das ich etwas langsam bin hatte ich schon von anderer Seite vernommen,
aber nun auch die Computer.
Ich nahm es mir nachhaltig zu Herzen,
jedenfalls für die nächsten 5 Minuten. Dann meldete sich jemand Hilfe

Remote wurde das System wieder gebootet, Zeitfehler freigeschaltet und ich durfte zahlen und weiterfahren.
Ab jetzt fahre ich 82 km/h und wohne außerhalb der Autobahn.

Hier in Como stehe ich direkt am Flugplatz,

also dem für Wasserflugzeuge und wohne mit bester Aussicht direkt am See.

Das ist ein öffentlicher Parkplatz.

 

Da die Italiener ja nicht nur lustig leben können, sondern auch lecker essen machen, gibt’s heute mal Pasta.

Und morgen schaue ich mal, was wieder so passiert und berichte hier,

daher schaut vorbei

Euer Ralph

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